Hessischer Bildungsserver / Jugendmedienschutz

Hungern, Ritzen, Suizid: Kinder im Netz zu Selbstgefährdung animiert

Dieser Beitrag ist abgelaufen: Aug. 10, 2015, Mitternacht

Schon Neunjährige betroffen, Plattformbetreiber müssen besser vorsorgen, Jahresbericht von jugendschutz.net vorgestellt

Idealisierende Bilder blutender Wunden, beschönigende Videos ausgemergelter Mädchen, verharmlosende Texte über Suizid: Schon neunjährige Kinder werden in Communitys zu selbstzerstörerischem Verhalten animiert, Profile erzielen schnell hunderte Follower. Allein bei Instagram fand jugendschutz.net unter dem Hashtag #anabuddy mehr als 90.000 Beiträge, über die Hungerpartner gesucht wurden. Das rheinland-pfälzische Jugendministerium und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) drängen anlässlich dieser Erkenntnisse von jugendschutz.net auf mehr Schutz junger User im Social Web.

Quelle: kjm ->

| 2.6.2015